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Melanie Rivas

«Vollständig verwandelt» – Vom «Borderline-Satanismus» zur Gottesbegegnung

Melanie Rivas’ Freude an Jesus ist ansteckend. Noch vor einem Jahr jedoch war die 22-Jährige obdachlos, mittellos und auf der Flucht aus einer missbräuchlichen gleichgeschlechtlichen Beziehung…

«Meine Ex-Frau hat mir mein ganzes Geld gestohlen und mich aus all meinen Konten ausgesperrt. Ich hatte also nichts», blickt Melanie Rivas auf schwierige Tage zurück. Sie war verzweifelt und stand am Rande des Suizids. Eine ungewöhnliche E-Mail-Nachricht brachte sie jedoch dazu, spontan eine Bibel in einem nahegelegenen «Walmart» zu kaufen.

Als sie begann, das Neue Testament zu lesen, erfüllte der Geist Gottes ihr Auto und ihr Leben, so beschreibt sie es. Sie sei in diesem Moment «vollständig verwandelt» worden.

Falschen Einflüssen gefolgt

Durch ihr katholisches Elternhaus kannte sie Taufe und Kommunion. «Es fühlte sich für mich fast wie eine Routine an.» Ihre Beziehung zu Jesus sei «wie eine Prozedur» gewesen, jegliche persönliche Verbindung zu ihm habe gefehlt. Aufgrund ihrer fehlenden festen Beziehung zu Christus folgte sie falschen Einflüssen.

Ohne Jesus sei sie einfach der Welt gefolgt und sehr beeinflussbar gewesen. «Wenn man Jesus nicht als Anker hat, schaut man nur auf das, was um einen herum ist, und man will dazugehören.»

Sie kam auf eine Highschool, an der man ihr sagte, «es sei eigentlich seltsam, dass ich nicht homosexuell sei. In dieser Zeit habe ich begonnen, homosexuelle Beziehungen auszuprobieren.»

LSD und schliesslich Kokain

Ohne klare Orientierung begann Melanie Rivas auch, mit Drogen zu experimentieren. «Ich war in einer rebellischen Phase. Ich fing an, viele Drogen zu nehmen. Es begann mit Marihuana, dann kam LSD, dann Pilze und schliesslich Kokain. Und das alles als Highschool-Schülerin!»

Sie kämpfte mit Depressionen, Angstzuständen und Suizidgedanken. Dies verschärfte sich während der Corona-Pandemie. Auf dem Höhepunkt von Lockdowns, sozialer Distanzierung und Isolation wandte sie sich TikTok zu und stiess auf okkulte Inhalte. «Für einen Teenager ohne Jesus beeinflusst die Kultur einen enorm. Es war fast so, als wäre es cool, eine Hexe zu sein.»

«Ich betete den Tod an»

Melanie Rivas stieg tiefer in die Hexerei ein, nachdem sie ein Mädchen kennengelernt hatte, das das «Idol des Todes» verehrte. «Wir sind alle geschaffen, um Gott anzubeten. Aber wenn man diese Beziehung zu Jesus nicht hat, sucht man sich andere Dinge zur Anbetung. Ich habe nach diesem fehlenden Teil in meinem Leben gesucht.»

Sie erinnert sich: «Ich sass da und betete den Tod an. Das grenzt an Satanismus.» Schliesslich heiratete sie dieses Mädchen, doch die Beziehung sei «sehr kontrollierend und sehr toxisch» gewesen.

Plötzlich bei «OnlyFans»

Ihre Frau habe sie überzeugt, sich bei «OnlyFans» anzumelden. Sie sei beigetreten, noch bevor die Plattform populär wurde, sei jedoch schnell tief darin verstrickt gewesen.

«Es kam zu einem heftigen Streit. Am Ende wurde mir die Heiratsurkunde vor dem Gesicht zerrissen, meine Kleidung lag in Müllsäcken draussen, und ich wurde hinausgeworfen. An einem einzigen Tag verlor ich mein Zuhause, die Person, mit der ich mein Leben verbringen wollte, und meine Einkommensquelle… Am Ende schlief ich im Auto.»

«Ich hätte alles versucht»

Melanie Rivas fiel in eine tiefe Depression. «Ich habe es mit Therapie versucht, aber sie half nicht. Allerdings verschrieb mir der Therapeut Antidepressiva.» Suizidgedanken folgten.

«Ich erinnere mich an einen Punkt, an dem ich dachte, ich hätte alles versucht. Drogen, spirituelle Rituale … all das. Nichts hat geholfen. Selbst die Therapie nicht. Und ich dachte: Ich bin fertig mit dem Leben. Ich will nicht mehr hier sein. Also plante ich, mir das Leben zu nehmen.»

Sie erinnert sich, wie sie mit einer Dose Tabletten in der Hand in ihrem Auto sass. Dann traf sie eine Entscheidung, die ihr Leben verändern sollte: Sie überprüfte ihre E-Mails. «Ich bekam diese seltsame E-Mail von einem Horoskop-Newsletter, in der stand: ‘Du musst jetzt ein Buch holen’.» Tief im Herzen verspürte sie den Impuls, in das nächstgelegene Geschäft zu gehen…

Lesen mit Tränen in den Augen

Mit fünf Dollar in der Tasche durchstöberte sie die Bücherregale einer «Walmart»-Filiale. «Meine Ex-Frau hatte mir mein ganzes Geld gestohlen und mich aus all meinen Konten ausgesperrt. Ich hatte nichts. In der Buchabteilung lagen all diese teuren Bücher. Sie kosteten 50 oder 60 Dollar. Ich dachte, dass das sinnlos ist. Dann entdeckte ein einziges Buch für genau einen Dollar. Es war das Neue Testament. Und ich dachte: Für einen Dollar bekommt man nicht einmal einen Schokoriegel.»

Rivas war schockiert und zugleich fasziniert. Sie kaufte das Buch, kehrte zu ihrem Auto zurück und begann weinend zu lesen. «Sobald ich es aufschlug… ich kann es kaum erklären… es war, als würde sich eine Wärme in meinem Körper ausbreiten. Ich habe den Heiligen Geist wirklich gespürt.»

«Als hätte ich ihm gefehlt»

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Melanie Rivas kreierte neben vielen Gemälden ihre eigene Modelinie «Wear Your Faith»

Rivas beschreibt, wie sie Gottes Liebe und Mitgefühl empfand, aber auch eine Traurigkeit darüber, wie sie gelebt hatte. «Ich fühlte sein Trauern um mich, als hätte er gesehen, wie ich versucht habe, dieses Leben allein zu führen… als hätte ich ihm gefehlt.»

Diese Begegnung mit Gott habe ihr Leben nachhaltig geprägt. Melanie Rivas sagt, sie habe ihr Leben vollständig ihm übergeben und verbringe ihre Zeit nun damit, die Botschaft des Evangeliums in den sozialen Medien zu verkünden.

Woher wahrer Frieden kommt

«Ich habe mich vor neun Monaten taufen lassen.» Gott habe sie dazu berufen, einen Instagram-Account zu erstellen, um zu teilen, was er für sie getan habe. In rund sieben Monaten ist der Account von null auf 80’000 Follower gewachsen. «Das ist alles sein Werk. Ich verkünde Jesus überall, wo ich hingehe.»

Rivas sagt, sie werde ihre Geschichte weiterhin erzählen, weil sie zeige, «wie barmherzig und wie überreich unser Vater ist».

Sie ermutigt die Generation Z, sich Gott zuzuwenden, denn eine Welt, die Antworten in Drogen, Sex und Alkohol verspreche, könne nur Zerstörung zurückgeben. «Wahrer Frieden kommt allein von Jesus. Ich hoffe, dass meine Geschichte jemandem hilft, das Herz für ihn zu öffnen. Er wird dein Leben vollständig verwandeln.»

Zur Webseite:
Wear Your Faith

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