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Alexandra Czechs Zeugnis ermutigt dazu, Jesus selbst zu suchen (Symbolbild)

Gott lässt sich finden – Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Viele Jahre fühlt sich die Wienerin Alexandra Czech unzufrieden und leer. Doch was sie auf ihrer Suche nach Gott findet, übertrifft alle ihre Erwartungen: Gott offenbart sich ihr persönlich.

Egal, was ich tat, immer hatte ich ein Gefühl von Sinnlosigkeit und Leere. Auch deswegen machte ich mich auf die Suche nach Gott, beschäftigte mich mit verschiedenen Religionen und Esoterik. Trotzdem war ich ziemlich depressiv drauf.

Um mich abzulenken, zog ich mit meiner besten Freundin um die Häuser, wir tranken viel und machten Party. Das war so ziemlich das einzige Highlight in meinem Leben. Doch am nächsten Tag wurde ich immer wieder mit der Realität und meinem Alltag konfrontiert. Nichts und niemand konnte meine innere Leere füllen.

Damals schrieb ich einen Satz in mein Tagebuch: «Ich glaube, dass es meine Lebensaufgabe ist, herauszufinden, was die Wahrheit ist.»

Gott – die Antwort?

In der Zeit begann sich meine Tante mit dem Glauben an Jesus zu beschäftigen. Manchmal nahm sie mich mit in den Gottesdienst oder zu anderen christlichen Veranstaltungen. Ich war interessiert, aber sah das eher intellektuell.

Dann schaute ich im ORF 2 eine Talkshow, in die ein Christ eingeladen war. Er erzählte von seiner Suche nach dem Sinn des Lebens. Und wie er ihn durch Gott gefunden habe. Er berichtete über die vielen positiven Veränderungen in seiner Ehe, seiner Familie und in seinem Betrieb. Die Einfachheit, diese Freude und die Dankbarkeit des Mannes berührten mich so sehr, dass mir die Tränen kamen. Man konnte dem nichts entgegensetzen, es war seine Geschichte. Am Ende der Sendung betete er vor laufenden Kameras.

Während er ganz schlichte Worte sprach, spürte ich, wie ein Strom des Friedens und der Kraft von diesem Gebet ausging. Immer wieder sah ich mir die Sendung auf Video an und jedes Mal berührte mich diese Stelle und machte mich ruhig, auch wenn meine äusseren Umstände dagegen sprachen. Menschlich war ich an einem echten Tiefpunkt angelangt.

Die Entscheidung

Mir wurde klar, dass ich das mit Gott auch ausprobieren wollte. So beschloss ich, Gott mein Leben anzuvertrauen. Vorher sah ich mir das Video noch einmal an. Dann sagte ich ganz zaghaft und ein wenig ängstlich die Worte: «Bitte, Jesus, nimm mein Leben.» Ich wusste ja nicht, was passieren würde. Und noch einmal, diesmal etwas mutiger und entschlossener, sprach ich: «Bitte, Jesus, nimm mein Leben.»

Mit einem Mal begann ein physisch spürbarer Strom von den Zehen her durch meinen ganzen Körper zu fliessen. Ich spürte auf einmal, wie ein Tonnengewicht von mir abfiel und ich frei war. Ich weinte. Ich wusste nicht genau, was ich da erlebe, ich wusste nur: Gott hat mich gehört.

Der Strom hielt auch den ganzen nächsten Tag an. Ich musste dauernd kichern, weil es so gekribbelt hat. Ich glaube, Gott wollte mir zeigen, dass ich mir das nicht eingebildet habe. Gott interessiert sich für mich.

Durch Gott habe ich meine Berufung und meinen Sinn im Leben gefunden, das ist ein grosses Privileg. Es ist schön zu wissen, wofür man lebt und dass das, was man macht, wirklich einen Sinn hat.

Ich wünsche mir, dass mein Bericht auch für andere eine Ermutigung ist, nach Gott zu suchen.

Dieser Artikel erschien im April 2015 auf Jesus.ch

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