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Was bedeutet Jesus für mein Leben?
Jesus kann dein Leben verändern! Aus Liebe hat er alles für dich gegeben, um dir den Weg in ein neues Leben in Fülle und Freiheit zu ermöglichen. Aber fangen wir von vorne an …
Der Traum von Beziehung
Wie stellst du dir den perfekten Vater vor? Und einen perfekten Freund? Die Antworten auf diese Fragen werden – unabhängig vom kulturellen Hintergrund – ähnlich ausfallen. Kann es sein, dass wir alle einen gemeinsamen Traum im Herzen tragen?
Wir Menschen wurden ursprünglich dafür geschaffen, um mit Gott in einer persönlichen Beziehung zu leben (nachzulesen im Buch 1. Mose, Kapitel 1). Gott stellt sich in der Bibel als Vater vor. Sein Sohn Jesus streckt uns die Hand als Freund entgegen. Und der Heilige Geist will unser Berater und Vermittler sein. Es ist verständlich, dass wir uns zutiefst nach dieser harmonischen Beziehung sehnen.
Leider wurde die Beziehung zwischen Gott und Menschen durch unseren Stolz und Egoismus zerstört. Wir Menschen haben uns für den Alleingang entschieden, anstatt Gott zu vertrauen. So entstand ein Bruch.
Der Kontakt zu Gott ist abgebrochen.
An allen anderen Orten suchen wir Bestätigung, Sinn und Erfüllung – nur selten beim Gott der Bibel.
Die Bibel beschreibt, wie intensiv Gott immer wieder die Beziehung zu den Menschen sucht. Traurig an den vielen Berichten ist die Tatsache, dass sein Suchen oft erfolglos bleibt. Viele wollen nichts von ihm wissen.
Gott gibt uns nicht auf
Immer wieder hat Gott Männern und Frauen den Auftrag erteilt, Menschen seine Liebe weiterzugeben. Manchmal scheint er beinahe zu verzweifeln, weil ihn seine Geschöpfe so oft vergessen.
Im Alten Testament (dem Teil der Bibel, bevor Jesus geboren wurde) gibt es bereits Ankündigungen, dass unsere Trennung von Gott ein Ende finden wird. Jemand werde kommen, der uns aus diesem ausweglosen Zustand erlösen wird.
Es gibt einen Weg zurück
Das wurde Realität, als Jesus, der Sohn von Gott, Mensch wurde. Bei seiner Geburt kündigten Engel ihn als jenen lang ersehnten Retter an.
Es ist begeisternd, das Leben und Wirken von Jesus zu betrachten. In den vier Jesus-Biografien der Bibel entdecken wir, wie er dachte, sprach und handelte. Alles weist darauf hin, dass Jesus selbst die Beziehung mit Gott wieder möglich macht.
Der Schlüssel zu dieser Beziehung zum Vater im Himmel ist der Glaube.
Am Anfang des Johannes-Evangeliums, der vierten Jesus-Biografie, macht Jesus die starke Aussage: «All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.» Einige Kapitel später drückt er es noch zugespitzter aus:
«Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.»
Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Vers 6
LUT
Johannes-Evangelium, Kapitel 14, Vers 6
LUT

Es braucht einen Neustart
Um wieder in diese Beziehung zum göttlichen Vater, unserem Schöpfer, zu kommen, reicht es nicht aus, Jesus als «den Weg» anzuerkennen. In einem spannenden Dialog mit einem gelehrten Mann namens Nikodemus sagte Jesus, dass dieser «von Neuem geboren werden müsse» (nachzulesen im Johannes-Evangelium, Kapitel 3).
Das war für den Gelehrten und ist heute für uns schwierig zu verstehen. Ein anderes Bild hilft, die Metapher von Jesus nachzuvollziehen: Jeder Mensch startet bei seiner Geburt mit einem weissen Blatt Papier, am Tag X beginnt ein neues Leben.
Genauso lädt uns Jesus ein, nochmals bei null zu starten, wenn wir an ihn glauben und ihm vertrauen.
Wir dürfen zum Ursprungszustand zurückkehren, der immer noch Gottes Wunsch für unser Leben entspricht: So finden wir in eine persönliche Beziehung zu Gott. Und diese verändert alles!
Der grösste Liebesbeweis
Jesus ist der grösste Beweis von Gottes Liebe.
«Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.»
Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Verse 16 und 17
NGÜ
Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Verse 16 und 17
NGÜ

Um in diese Wunschbeziehung zu gelangen, besteht noch ein menschlich unüberwindbares Hindernis. Wir haben alle Fehler begangen und so Gottes Ziele in unserem Leben verfehlt. Diesen Alleingang und alles egozentrische Handeln, das daraus entsteht, nennt die Bibel Sünde. Sie trübt, verletzt und steht uns im Weg, um mit Gott in Beziehung zu treten. Doch auch hier lässt uns Gott nicht im Stich.
Jesus gab alles für mich
Gott ist absolut gerecht. Deshalb muss er egoistisches und eigenwilliges Handeln bestrafen. Jesus entschied sich, den Schuldschein, der uns galt, für uns zu begleichen. Er hat ihn für immer beseitigt (Kolosser, Kapitel 2, Vers 14), indem er an unserer Stelle die Konsequenzen der Sünde auf sich nahm.
Am Kreuz gab er sein Leben für uns hin. Sein Tod bedeutet unser Leben! Wir dürfen Jesus all den belastenden «Dreck» unseres Lebens hinhalten. Er nimmt ihn uns ab, macht uns frei und vergibt uns!
Beziehungsstatus klären
Nun lädt uns Jesus ein, mit ihm in eine Beziehung zu treten. Das ist der Start zu einem neuen Leben! Die Entwicklung einer Beziehung mit Jesus kann ähnlich verlaufen wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau. Man «datet», checkt aus, gewinnt Sicherheit und Vertrauen – und so reift der Entscheid: «Ja, ich will.» In der Folge wird Hochzeit gefeiert.
Die Gefahr ist, dass man in der «Dating-Phase» stehenbleibt und den nächsten Schritt vergisst. Deshalb empfehlen wir dir: Lerne Jesus kennen, check ihn aus – und dann ermutigen wir dich, Nägel mit Köpfen zu machen.
Folgendes Gebet kann dir helfen, die Beziehung zu Jesus zu starten:

Gebet:
Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass du mir vergeben hast, weil Jesus Christus für mich gestorben ist und mich erlöst hat. Jesus, sei du König in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Heiliger Geist komm erfülle, führe und begleite mich!
Amen.

